aus dem Mai 2019:

Bericht aus der Übersee Gemeindezeitung:

Trinkwasser in Übersee ist einwandfrei

Aus der Sitzung des Wasserbeschaffungsverbandes

Ein positives Resümee über das vergangene Jahr haben Vorsteher Matthias Stöger und Geschäftsführer Winfried Hannappel vom Wasserbeschaffungsverband (WBV) Übersee in der jüngsten Ausschussitzung gezogen. Dazu gehörten die abgeschlossene Hochbehältersanierung, die Ausweisung des Wasserschutzgebietes Aumühle und einwandfreie Werte beim Trinkwasser.
Die umfangreichste Maßnahme 2018 war die Sanierung des Hochbehälters, die laut Stöger „ohne unvorhergesehene Zwischenfälle und Unfälle“ abgeschlossen werden konnte. Durch die gute Grundsubstanz des Behälters und Kosteneinsparungen sei die Baumaßnahme mit rund 400.000 Euro um etwa 100.000 Euro günstiger geworden als geplant.
Erleichtert zeigte sich der Vorsteher über das neue Wasserschutzgebiet Aumühle: „Ich hoffe, dass damit lang-fristig die Wasserversorgung in Übersee gesichert ist.“ Geschäftsführer Hannappel informierte in seinem Tätigkeitsbericht über die Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern. Nunmehr gehören dem WBV 1.398 Personen an. Lang sei die Liste der Unterhaltsarbeiten gewesen. So wurden unter anderem drei Rohrbrüche an gebrochenen Hauptleitungen und zehn Rohrbrüche an Hausanschlussleitungen repariert, sieben Hausanschlussleitungen komplett erneuert und 314 Wasserzähler gewechselt.

Hinsichtlich der Trinkwasserqualität habe man laut Hannappel keine Sorgen: „Alle 40 durchgeführten Trinkwasseruntersuchungen haben einwandfreie Werte ergeben. Der Nitratwert unseres Trinkwassers liegt zwischen vier und sechs Milligramm pro Liter, also weit unter dem vorgeschriebenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Auch die vom Landratsamt geforderten Radioaktivitätsuntersuchungen lägen unterhalb der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.
Eine negative Auswirkung hatte der vergangene Sommer mit seinen geringen Niederschlägen. Dadurch habe die Wasserkraftanlage weniger Strom produziert, wodurch 85.000 Kilowattstunden Energie eingekauft werden mussten und somit erhebliche Mehrkosten entstanden. Abschließend informierte Hannappel über die neue Beschilderung der Schutzgebietsgrenzen, damit jeder erkennen könne, wenn er sich in diesen Schutzzonen befindet. In der anschließenden Diskussion informierte der Geschäftsführer auf eine entsprechende Anfrage, dass die Gewährleistungszeit für die Betonsanierung des Hochbehälters fünf Jahre beträgt und man insgesamt von einer problemfreien Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren ausgeht.

Bärbel vom Dorp